Donnerstag, 26. April 2018

Zum Waldmeisterwohl!




Wohl dem, der ein Zuhause hat, ein Zuhause, das womöglich auch noch nach Waldmeister schmeckt. Ich bin nicht gerade mit einem grünen Daumen gesegnet, aber für Waldmeister reicht es allemal. Der wird ja auch von alleine grün. Und bevor er beginnen konnte zu blühen, habe ich sein wundervolles Aroma schnell in Form von Sirup in Flaschen abgefüllt. Die Inspiration dazu fand ich bereits im letzten Jahr bei der lieben Jessica von Bimmelbommelei. Jetzt war ich gerade noch rechtzeitig. Vielleicht ist es für dich auch noch nicht zu spät für dieses Rezept!

Zum Wohl

Goldi

Dienstag, 17. April 2018

Komm´ auf den Punkt!


Quatsch mit Punkten, oder eine Ratzi-Fatzi-Bastelidee, die keiner großen Erklärung bedarf. Aber sieh´ selbst, alles was du brauchst ist ein hübsches Band und viele bunte Klebepunkte in verschiedenen Größen!

Viel Spaß!

Goldi



Punkte, Punkte, Punkte!


Das Band wird nun von beiden Seiten beklebt.




Wir haben unterschiedliche Abstände gewählt...


... und die Punkte auch gerne aufeinander geklebt.


Schwups, ist die Girlande fertig! 


Die Girlande war am Ende gerade so lang, dass ich mir noch ein wenig davon abzwacken durfte. 



Auf zum Creadienstag!


Dienstag, 10. April 2018

Das nenne ich mal Abendbrot



Ich mag es sehr, für Geburts- und Feiertage nach Rezepten zu suchen und meine Familie und liebe Freunde mit kleinen oder großen Leckereien zu verwöhnen. In diesem Fall wohl eher mit einer überdiemensional großen Leckerei!!  Wahrlich! Mein Mann wird jetzt vermutlich etwas schmunzeln, denn ich suche zwar gerne nach Rezepten, aber ich koche nicht gerne nach ihnen. Da nehme ich es einfach auch mal nicht so genau. Sagen wir so, ich lasse mich gerne inspirieren und erfinde eigene Rezepte. Viele waren von diesem gigantischen Brot begeistert und haben nach dem Rezept gefragt. Hier ist es nun!

Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Liebste Grüße 
Goldi



Für die Osterfeiertage brauchte ich nun eine Idee zum Abendessen. Es schwebte mir ein gefülltes Brot vor, gerne zu diesem Fest mit versteckten Eiern. Hier habe ich dann prompt die richtige Anregung gefunden. Bei dem Teig habe ich mich brav an das Rezept gehalten. Bei der Füllung allerdings habe ich eine eigene Kreation gezaubert.

Teig: 
1 kg Mehl
6, 25 dl lauwarmes Wasser
3 Päckchen (je 7 g) Trockenhefe
2 EL Zucker
2 gestrichene EL Meersalz
Mehl zum Bestäuben
* in einer großen Schüssel mit einem Teil des lauwarmen Wassers die Hefe und den Zucker auflösen
* Mehl, Salz und das restliche Wasser hinzufügen
* mit einem Handrührgerät (Knethaken) zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, ggf. noch mal mit den Händen kneten
* zugedeckt bei Raumtemperatur 1 Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.
Füllung:
* eine gute Hand voll Ruccola
* 5 hartgekochte Eier
* 200g geraspelter Gouda
* 200g gewürfelter Mozzarella
* ca. 10 eingelegte Tomaten
* ca. 150 gschwarze Oliven mit Knoblauch
* Olivenöl, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

* den Teig mit Mehl bestäuben und zu einem ungefähr 1 m langen, 20cm breiten und etwa 1 cm dicken Rechteck auswallen
* über die gesamte Länge des Brotteigstreifens die Füllung geben
* Ränder ca. 5 cm freilassen
* mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern
* den Teig von beiden Längsseiten über die Füllung klappen
* die beiden Enden zu einem Kranz formen
* auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen (Das ging hier nur zu zweit!)
* nochmals 15 Minuten ruhen lassen
* mit Mehl bestäuben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 40 Minuten goldbraun backen. 

Zum Glück haben wir uns spontan mit unseren lieben Nachbarn verabredet. Allein hätten wir das niemals geschafft! Also, ladet eure Freunde ein und lasst es euch schmecken!



Heute ist Creadienstag!


Dienstag, 3. April 2018

Dein Tag, mein Tag, unser Tag!


Ostermontag am späten Nachmittag, spontan haben wir uns mit Freunden bei uns zum frühen Abendessen verabredet. Gut so, der Brotkranz wurde nämlich riesiger und riesiger.  Das hätten wir allein niemals geschafft. Dazu aber an anderer Stelle. 
In einer Stunde nun sollte also der Besuch kommen. Da äußerte das mittlerweile große Mädchen den Wunsch, handwerklich kreativ zu werden. Damit meine ich wirklich handwerklich, so mit Werkzeug! Ja, richtig, ich dachte: Nein, doch nicht jetzt! Mit der Säge! Das ist a) gefährlich und macht b) Dreck. Für Dreck haben wir jetzt nun wirklich keine Zeit! Das können wir doch mal in Ruhe... Und prompt sah ich meine Tochter also zielstrebig im Garten mit der besagten Säge und einem Brett unterm Arm. Ein Textboard wollte sie sich gestalten. Wow, das nenne ich mal ein Blitzbastelprojekt. Ok, ich spürte, Einwände hatten an dieser Stelle keinen Sinn. Nicht, dass hier immer jeder alles machen kann, was er will. Aber ich habe im Laufe der nun fast acht Jahre mit diesem starken Mädchen gelernt, dieses Kind auch einfach mal zu lassen, habe gelernt, zuzulassen, meinem Mädchen zu vertrauen. Ich habe gelernt, dass sie sich was zutrauen möchte, dass ich ihr auch so so viel zutrauen kann. Dieses Mädchen packt einfach gerne an. Ok, ich ließ sie also werkeln. Während ich versuchte, den Hefeteig in Schacht zu halten, werfe ich immer einen Blick durch das Küchenfenster in den Garten. Sie maß, überlegte, drehte und wendete das Holz, setzte die Säge an. Ich kann sie doch auch so oft so gut verstehen. Da kommt dann plötzlich eine Idee, und genauso plötzlich möchte sie auch umgesetzt werden! Geht gar nicht anders! Da steckte sie überraschenderweise den Kopf durch die Tür: "Mama, mit dem Holz geht das jetzt doch nicht so einfach, hast du noch eine andere Idee?" Klar doch! Und das "Klar doch!" bedeutete jetzt nicht: "Siehste, wusste ich es doch!" Nein, ich war und bin froh, dass sie selbst ihre Erfahrungen macht, dass ich ihr diese Freiheit (meistens) geben kann. Dann haben wir tatsächlich noch rasch gemeinsam getüftelt, gerade rechtzeitig zum Besuch. Es war ja auch einfach eine superduper Idee von uns beiden:

"Mama, besonders lieb hatte ich dich, als du in Schürze mit mir gebastelt hast!" Und ich hatte dich besonders lieb, als du mit der Säge im Garten gewerkelt hast!" Für mehr: Die- Kinder-so-annehmen-wie-sie-sind! 

Viele Grüße

Goldi

Das ist also unser spontanes Mama-Tochter-Textboard! Bist du spontan dabei? 

Du brauchst:

* festen Karton
* schönes Papier mit den gleichen Maßen
* Klebestift
* Lineal
* 8 Papiertrinkhalme
* Heißkleber
* Buchstaben gibt es hier
* Patafix


So geht es:

Karton mit dem Klebestift bestreichen.


Buntes Papier auf den Karton kleben.



Feste drüber reiben.



Den Karton vermessen und entsprechende Linien einzeichnen.



Nun die Papierhalme mit Heißkleber auf die Linien kleben. Vorsicht! Nichts für Kinderhände!


Es wird schon!



Nur noch die Halme an den Kanten anbringen.


Ist doch kinderleicht, oder?


Jetzt nur noch die richtigen Worte finden! Die Buchstaben lassen sich gut mit Patafix befestigen. Dann lassen sie sich immer wieder wechseln. Das nächste Projekt ist übrigens, eigene Buchstaben zu gestalten, am PC versteht sich;-)Dann mal los!

Heute ist Creadienstag!





Freitag, 30. März 2018

Über einen Umweg

Au, Backe! Da kommt ja direkt noch so ein "Mamasein-Blogpost" hinterher. Ich sage es euch, es hat mich heute so eiskalt erwischt. Das muss ich mir einfach von der Seele schreiben. Wir haben hier quasi einen neuen Kurs aufgenommen, oder besser gesagt: einfach mal einen Umweg genommen. Nicht selten ist daran das Wetter Schuld. So auch in diesem Fall. Weil für den morgigen Tag Schnee angesagt ist, musste das Moos für die Osternester kurzerhand schon heute gesucht werden. Die Körbchen standen schon seit ein paar Tagen bereit, konnte also direkt losgehen! Nur: Die Mädels hatten andere Pläne! Wie jetzt? Sie hatten Besuch und überhaupt. "Mama, geh`ruhig alleine!" Da musste ich erst mal tüchtig schlucken. Unsere kleine Tradition. Mit den Körbchen auf unsere Geheimwiese, auf der wir schon so manches Abenteuer erlebt haben. 
Gut. Dann sind der gar nicht mehr so kleine Mann und ich eben alleine los, wir zwei und drei Körbchen. Auf dem Weg dahin musste ich noch fast ein Tränchen verdrücken, hatte die Bilder vom letzten Jahr noch so vor Augen. Warum wollen die zwei denn jetzt nicht mit? Das war doch so schön! Und es kann doch wieder so schön werden! 

Ja, war es auch. Nur anders! Kaum hatten wir nämlich diese Wiese betreten, war mir klar, es wird ein neues Abenteuer. Auf Umwegen nahmen wir Kurs auf ein unverhofftes MamaSohnAbenteuer. 


Ich mag Beständigkeit. Ich mag Rituale. Ich mag geregelte Abläufe. Sie geben mir Sicherheit. Das war ehrlich gesagt vor den Kindern schon so, und jetzt erst recht. Ich mag gerne Pläne machen, in der Hoffnung, dass sie den Bedürfnissen der Kinder entsprechen und auf Zustimmung treffen. Heute war es dann mal nicht so. Das ist sonst auch schon mal vorgekommen, aber da nun Ostern vor der Tür steht und es ein Feiertagsritual ist, muss ich etwas länger darüber nachdenken. Ich hätte darauf bestehen können, dass die Mädels mitkommen. Aber ich habe mich ganz bewusst dagegen entschieden. Ich muss anerkennen: Meine Pläne sind eben nicht immer die ihrigen, und das nicht nur, wenn es ums Moos geht.



Ich bin stolz auf mich, dass ich nicht auf diese Tradition bestanden habe. Womöglich hätte ich einen Streit vom Zaun gebrochen, um schließlich zu viert miesepetrig Moos vom Boden zu klauben. So hatte unser Ausflug nämlich einen ganz eigenen Zauber und dafür bin ich sehr dankbar, dankbar für diesen Umweg.  Schnell war das Moos gesammelt, da kam der gar nicht mehr so kleine Mann nämlich auf die Idee, Rinden als Schiffe auf dem Tümpel fahren zu lassen. Was für eine gute Idee!


Es klappte zunächst nur nicht so, wie wir es uns das vorgestellt hatten.


Da half auch kein großer Stock. Eine andere Idee musste her.


Ja, so sollte es wohl klappen! Wenn mein Sohn auch nicht so gerne bastelt, ein Floß aus Stöckern und Binsengras, das macht er gerne mit mir: "Oh, Mama! Ein richtiger Mama-T.- Tag!"
Ja, und wenn es auch kein ganzer Tag war, so wird er dieses Erlebnis hoffentlich nie vergessen. Und ich auch nicht!


Also ich merke mir: Öfter mal entspannt den Kurs wechseln! Vor allem, wenn auch nicht immer die gesamte Mannschaft an Bord ist! 


Wie geht es dir? Hältst du gerne an Plänen fest? Oder bist du total flexibel? Willst du nach Möglichkeit auch immer alle unter einen Hut bekommen, oder machst du auch immer mal was mit jedem Kind alleine? Also, mein Sohn möchte morgen direkt wieder mit mir auf die Wiese;-)

Ich freue mich, wenn du berichtest!

Goldi 




Mittwoch, 28. März 2018

Häsin oder Häschen

Meine Mädchen lassen sich gerne inspirieren und sind offen für neue DIY Ideen. Hihi, kommt mir bekannt vor. Sie sind gerne kreativ mit Papier, Modelliermasse oder Stoff und Wolle. Auch das Handlettering haben sie schon für sich entdeckt. Entsprechende Anregungen holen sie sich in meinen Zeitschriften, denn genau wie ich, blättern auch sie gerne durch Magazine. Seit einiger Zeit haben sie nun aber ein eigenes Heft für sich entdeckt. Kaum ist es erschienen, flitzen sie mit ihrem Taschengeld zum Kiosk, um dann Kopf an Kopf, Seite für Seite darin zu versinken. So schön, wie einig sie sich dann sind! Absolutes Schwesternding! Da hüpft das Mamaherz! Insbesondere, wenn so niedliche Bastelideen vorgestellt werden, die hier in herziger Zweisamkeit für die Freundinnen umgesetzt werden. Oder hüpft es etwa nicht?
Was soll ich denn jetzt von diesem Magazin halten? Hm?! Ich sage es direkt: Die kuriosen TOP Models, die so unfassbar große Augen, seltsame Körper und mitunter befremdliche Kleidung und bizarre Wertvorstellungen haben, entsprechen keinesfalls meinen Schönheitsidealen, und ich möchte auch nicht, dass sie zu Vorbildern für meine Mädels werden. Punkt. Ich gehe nun aber davon aus, dass entgegen aller feministischer Theorien ausgerechnet meine Töchter sich nicht von diesen völlig übertriebenen und absolut gruseligen Kulleraugenschönheitsidealen und Wespentaillenpüppchen beeinflussen lassen, sondern in kritischer Distanz die Comicmädchen etwas belächeln, statt sie anzuhimmeln. Warum ich davon ausgehe? Meine Kinder lesen Bücher. Sie lesen selber viel und bekommen auch noch viel vorgelesen. Hier flattern Kinderzeitschriften von renomierten Tageszeitungen ins Haus. Morgens blättern sie regelmäßig durch unsere Tageszeitung. Wir reden über die Welt und ihre Menschen.  Ich halte meine Töchter also für so stark, gefestigt und kritisch, dass ihnen eine derartige Zeitschrift nichts anhaben kann. 

Wie sicher kann ich mir aber sein?!

Ich bin als Mutter in der Verantwortung, für meine Kinder zu entscheiden, was gut für sie ist. Uff. Dazu muss ich ich zunächst selber wissen was gut ist. Nochmal uff! Die Message dieser Zeitschrift ist es schlichtweg nicht. Demnach müsste ich sie eigentlich verbieten. Das bringe ich aber ehrlich nicht übers Herz... 

Was sagst du?

Viele Grüße
Goldi

















Heute ist Creadienstag.

Dienstag, 13. März 2018

Bellis

Ach, die Bellis mag ich gern. Sie können sich nicht so recht entscheiden, ob sie weiß, zartrosa oder knallepink sein wollen. Oder alles in Einem. Das gefällt mir so an ihnen. Wenn hier demnächst die Gartensaison eröffnet wird, kommen auf jeden Fall einige dieser Frühlingsblumen in die Beete. Bis dahin erfreue ich mich an den Exemplaren aus Modelliermasse. Welche Blumen magst du zu dieser Zeit besonders? Verrätst du es mir? 
Herzliche Grüße

Goldi


Für die Blumen benötigst du weiße, selbsttrocknende Modelliermasse, einen kleinen Becher zum Ausstanzen, Holzstäbe und Marker.


Die Masse ausrollen, einen Kreis ausstanzen, Holsspieß vorsichtig in den Kreis schieben und wiederum mit einem anderen Holzspieß die Blüten andeuten.


Na sowas, da hat sich doch glatt `ne Möhre unter die Blumen gemischt... Die Sachen muss man zunächst trocknen lassen, bevor sie bemalt werden.


Im trockenen Zustand können die Blüten dann bemalt werden.


Das große Mädchen mag das knallige Pink!



Ich auch! 



Aber auch in weiß und rosa sind die Blüten hübsch anzuschauen.




Für die Möhre kommt natürlich nur orange in Frage!




Schon ziemlich nah am Original, oder?




Ein buntes Sträußchen Bellis! Jede einzelne Blüte freut sich schon darauf, demnächst so manchen Frühlingskuchen hier verzieren zu dürfen!



Wahlweise auch gerne Waffeln. Die mussten wir einfach backen, um das mit der Deko schon mal zu testen;-) Und auf welchen Kuchen kommt wohl die Möhre? Ich habe da ein tolles Rezept gefunden. Darauf freue ich mich bereits jetzt! Der Kuchen schmeckt sicherlich auch schon vor Ostern!



Mehr Frühlingsideen gibt es bestimmt beim Creadienstag