Donnerstag, 18. April 2019

Supergute Hamburgtage (enthält Werbung)

Für die Osterferien hatten wir uns so einiges vorgenommen: Geburtstag feiern, ein bisschen im Garten wirbeln, die Terrasse und das Pflaster schrubben, zwei Kinderzimmer auf Links drehen und renovieren. Ja, und dann noch:  Alles mal kurz hinter uns lassen und uns, wie bereits im letzten Frühjahr, drei Tage Hamburger Wind um die Nase wehen lassen. Rückblickend treffender gesagt: tüchtig Sonne an der Elbe tanken, Kultur, leckeres Essen, Shopping, Sightseeing und viel Schlaf in einer Superunterkunft. Jetzt aber raus aus der Koje, hier sind unsere Hamburgfrühlingsbilder mit ein paar Tipps für eine Reise mit Kindern in die großartige Hansestadt! Viel Spaß! 

Goldi

Autofahrtvorfreude! Ich stelle immer wieder erstaunt fest, dass Hamburg ja gar nicht weit von uns entfernt ist. 


Unsere Pläne! Einiges haben wir gemacht, anderes spontan umgeworfen.


Ankunft in der SUPERBUDE! Nach einer so einer laaangen Anfahrt braucht es einfach eine Schokoschnitte, hmmm! Die Verpflegung ist wirklich wie zu Hause!


Nun aber ab in`s Internationale Maritime Museum. Auf neun Decks gibt es dort fast alles rund um die Seefahrt: Miniaturboote- und -schiffe, Forschungsschiffe, Piraten, Kriegsschiffe, Schiffführungssimulator, etc. TIPP: Wir waren um 17 Uhr da, da konnten wir mit dem Störtebeckertarif als Familie für 12€ in die Ausstellung. Da kann man dann zwar nicht alles schaffen, aber wir kommen einfach noch mal wieder!


 Plattentektonik zum Anfassen.Es ist so schön, dass sich unsere Kinder auch für Museen oder andere Ausstellungen begeistern lassen. Bei so anschaulicher Erklärung vielleicht auch kein Wunder;-).


Der gar nicht mehr so kleine Mann kommt aus dem Staunen gar nicht wieder raus!




Das große Mädchen übernimmt gerne mal das Ruder. Nun geht es aber in Richtung Abendessen.



Feinstes Essen mit Freunden im  Neni. So viele leckere Speisen auf dem Tisch. Die Kinder mochten es, aus allen Schälchen mal zu naschen. Ein unvergesslicher Geschmack, der uns allen lange auf der Zunge blieb. 
TIPP: Unbedingt vorher einen Tisch reservieren.


Nun wird es muckelig, wir freuen uns auf die erste Nacht.Die Bude ist so groß, da ist auch noch Platz für Benjamin Blümchen.


Aufstehen, das Frühstück wartet.


Und jeder ganz nach seinem Geschmack: Sandwich toasten...



 Waffeln backen...



Hmmm, so kann das Frühstück locker ein Stündchen dauern.


Die Jungs warten auf die Mädels.
TIPP: Shopping im Karo- und Schanzenviertel und in Altona.


Gegen Mittag ist es an der Zeit für Brot. Kurz verschnaufen, ein leckeres belegtes Brot und ein süßes Teilchen essen. TIPP: Den Bäckern beim Backen über die Schulter blicken.



Ein Holzsäbel, zwei Röcke, zwei Jacken, Hosen und diverse Shirts später muss einfach ein Eis her. 




Ab auf`s Zimmer und endlich Schuhe aus!



In Ruhe die Shoppingausbeute anprobieren !



Pizza auf die Bude bestellen und anstoßen! Prost!
TIPP: Die Pizzabäckerei hat uns megaleckere Pizzen geliefert. Für die Kinder gibt es eine klassische Pizza mit Käse, eine andere mit Spinat und Mandeln und für uns eine mit Kichererbsen und Mango!


Guten Morgen! Wir haben beide Nächte über acht Stunden geschlafen, sensationell!


Ganz schön frühstücksfein, die Zwei!


Bye bye Bude, bis zum nächsten Mal! Mit dem Promocode "superdeal" bekommst du 5€ Rabatt pro Bude und Nacht bei Direktbuchung über die Website. YEAH!


Dank dieses Stadtspiels haben wir Hamburg tatsächlich noch mal von einer anderen Seite kennengelernt. TIPP: Das Spiel ist mehrfach zu verwenden.


Wir gehen nicht, ohne ein Franzbrötchen gegessen zu haben.


Lieblingsgang!


"Und, was machen wir jetzt?" "Kommt, wir nehmen diesen Bus!" Hopp on hopp off. Mit dem Bus zu Planten un Blomen. TIPP: Bei einigen Bustouren ist auch nur die halbe Strecke möglich.


Nach der Stadtschnitzeljagd musste es einfach einen Schatz geben: Frittierte Sonnenstrahlen! TIPP: Unbedingt beim Spielplatz von Planten un Blomen vorbeigehen!


Wir wollten nicht, dass unsere Reise schon zu Ende ist und haben Absackerkaffeeundkuchen in Entenwerder zu uns genommen. 


Dieses schwimmende Café soll wohl noch immer ein GeheimTIPP sein: An diesem bunten Ort kann man hervorragend die Sonne genießen und auf Hamburgs Hafenkulisse schauen. Gerne Wange an Wange.


Tollste Reisetruppe, mit euch jederzeit wieder!



Die Reise fand statt mit freundlicher Unterstützung der SUPERBUDE St. Georg. Danke, für die großartige Kooperation und euer Vertrauen in meine Arbeit. 


Dienstag, 2. April 2019

Ganz normale Tage oder Vom Überblick behalten




Schnell noch den Teig kneten, zum Gehen auf die Heizung stellen und selbst zum Tanzen verschwinden. Hier ist sowas völlig normal.  Eine liebe Tanzpartnerin allerdings brachte meine Essensplanung neulich sehr zum Staunen: "Du bist so organisiert!" Das wiederum brachte mich zum Schmunzeln, zum Nicken, zum Nachdenken, zum Schreiben, ja, und vielleicht zum Tippsgeben.


Wie stand es neulich in meinem Kalender: Der normale Tag. Er ist der wichtigste von allen Tagen, wenn du es mal rückblickend betrachtest. Ja, so ist es wohl. Im Grunde liebe ich jeden einzelnen Tag der Woche auf seine Weise. Ich mag dieses geschäftige Treiben, wenn alle fünf jeweils ihren Hobbies, der Arbeit oder dem Haushalt nachgehen, und wenn spätestens zum Abendessen alle wieder eintrudeln. Ich mag mal Ballett- oder Fußballshuttle sein, gewöhne mich aber auch zunehmend mehr an den Gedanken, kurzzeitig mal alleine für mich zu sein. Es kommt dann vor, dass ich tagsüber sogar schon mal an den Schreibtisch kann und/ oder die Wäscheberge nicht erst am Abend bewältige oder tatsächlich ein bisschen zeichne, lese oder stricke. 
"Oh, Mama, ich freue mich auf das Donnerstagsgefühl, wenn wir in der Mensa essen gehen! So hat jeder Tag seine besondere Atmosphäre, und ich glaube, ich könnte spüren, welcher Tag ist. Hast du Lieblingstage? Freitag ist so ein Lieblingstag: Am Vormittag wirbel ich durch das Haus, sitze am Schreibtisch und flitze noch mal durch die Stadt. Vorzugsweise besorge ich Geschenke, eines der Kinder ist immer irgendwo zum Geburtstag eingeladen oder einer von uns wird ein Jahr älter. Ich gönne mir dann mindestens einen Cappucchino mit einem Birchermüsli und ein paar frische Blumen. Zum Kochen bleibt dann immer wenig Zeit, uns reicht dann ein kleiner Imbiss an der Durchreiche, und wir freuen uns um so mehr auf ein Sofasausenessen. Das bereite ich wie oben beschrieben vor,  schnappe mir meine Tanztasche, und wenn ich zurückkomme, springe ich nur noch unter die Dusche und von da aus in die Muckelhose, um zum gemütlichen Teil des Abends übergehen zu können. 
Allen Tagen gemeinsam ist, dass wohl jeder einzelne (mehr oder weniger) gut organisiert ist. Diese Organisation liegt mir irgendwie im Blut, man könnte sagen, sie ist pathologisch und gepaart mit absolutem Tatendrang. Ich habe mich daran gewöhnt (mein Mann auch), und ich rede mir ein, ich könnte schlechtere Eigenschaften haben. Diese Struktur gibt mir und der Familie auf jeden Fall viel Sicherheit und großen Halt. Trotz oder vielleicht gerade wegen der Planung ist immer genau der nötige Freiraum da, um abzuweichen. 
Vielleicht interessiert es dich ja, was mir hilft, mich zu organisieren? Oder noch besser, was hast du für Empfehlungen?!

TIPP 1
Seit einiger Zeit ist mein Bulletjournal mein treuer Begleiter und hilft mir sehr, mich und unser Familienleben zu organisieren. Zunächst hatte ich Scheu, anzufangen, wusste nicht so recht, wie die Struktur meines persönlichen Kalenders sein könnte. Doch die kam dann von ganz alleine und verändert und entwickelt sich auch stetig. Viele kreative Anregungen dazu habe ich gefunden und habe mich vielfältig inspirieren lassen: Jahresübersicht, Monats- und Wochenplanung, Einkäufe, Filmwünsche, Geschenkelisten, Hausarbeiten, Urlaubsplanungen... Es macht mir viel Freude, in dieses wahrhaftige Alltagebuch zu schreiben und zu zeichnen. Es ist ein wunderbarer Zeitvertreib, wenn mal zu wenig Zeit ist, um etwas  Größeres in Angriff zu nehmen und zu viel Zeit, um nichts zu tun. Auf diese Weise wirke ich einer Zettelwirtschaft entgegen und bündel all die losen Enden.




Ich notiere mir wöchentliche to Do´s, und schreibe auf, was ich in der Stadt besorgen möchte. Wenn ich etwas erledigt habe, kreuze ich den Punkt an, wenn ich etwas verschiebe, markiere ich den Punkt mit einem Pfeil.  Von den Besorgungen mache ich mir übrigens ein Foto. Es sei denn, ich habe bei meinem Gang durch die Stadt noch so viel Zeit, dass ich beim Cappucchino in mein BuJo schreiben kann, dann nehme ich es natürlich mit.



Auf einer anderen Seite halte ich fest, was uns der gesamte Monat so bringt.


Die Geburtstagsseiten machen mir immer besonders viel Freude.





TIPP 2
Die Mahlzeiten plane ich für sieben Tage und gehe einmal in der Woche zum Einkaufen. Ich habe einen Einkaufszettel entworfen, auf dem ich einfach nur Kreuze machen muss. Ja, das ist ein großer Einkauf! Für die kleinen Leckereien gehen wir am Samstag dann auch gerne noch mal alle zusammen zum Markt.



TIPP 3
Für die Schulsachen der Kinder habe ich immer ein paar Hefte, Mappen, Pinsel, Stifte und Radiergummis auf Vorrat.




TIPP4
Auch Erlebtes will organisiert sein. All die Einladungen, Eintrittskarten und kleinen Briefe der 365 Tage kommen in diese Kiste. Am Ende mache ich dann eine dicke Schleife um das Jahr und lege es zu den anderen in die Erinnerungskiste. 



TIPP 5
Abgelegte Kleidung und ausrangiertes Spielzeug sortiere ich gleich dreifach: Secondhand/ Flohmarkt, Spende und Erinnerungskiste. So gelingt das Ausmisten ganz wunderbar.



TIPP 6
Seit ein paar Jahren gestalten ich Fotobücher. Ich lade alle Bilder vom Smartphone in regelmäßigen Abständen auf den Laptop, sortiere sie dort nach Jahren und Monaten. Von da aus gestalte ich dann pro Jahreszeit ein Album, und meist kommt noch ein Urlaubsbuch dazu. Mit dieser Archivierung komme ich ganz gut zurecht. 




Nicht selten wartet hier also ein Hefeteig oder etwas anderes Gerührtes darauf, weiter verarbeitet zu werden, während wir noch etwas anderes machen. Gemüse wird gerne schon mal morgens geschnibbelt, bevor es abends zur Suppe zubereitet wird. Es werden so viele Pellkartoffeln gekocht, damit es am nächsten Tag ruckizucki Bratkartoffeln geben kann, weil wir zeitgleich mit den Kindern nach Hause kommen. Päckchen wollen geschnürt, gelagert oder verschenkt werden. Kinder wollen von A nach B gebracht werden, oder sind schon selbstständig unterwegs. Das alles ist tatsächlich eine Frage der Organisation, eine Frage des Überblickbehaltens, und auch irgendwie eine Geschmacksfrage. Mir schmeckt`s, und darüber bin ich auch sehr froh. Ich mag dieses workingmom- Ding, habe meist genug Antrieb und Schwung und das Wichtigste: Ich liebe was ich tue. (Fast) alles, an  (fast) jedem Tag! Yummy!

Eure Goldi











Dienstag, 19. März 2019

Ich bin kranz verliebt!



Betritt man unser Haus, so weiß man fast immer gleich, welche Jahreszeit gerade ist. Am Treppengeländer baumelt nämlich oft eine kleine entsprechende Bastelei, mit Vorliebe ein Kranz. Das ist ein DIY-Projekt ganz nach meinem Geschmack: Man nehme Grünzeug der Saison, binde die Zweige mehr oder weniger kunstvoll mit Draht um den Ring und verziert diesen. Heute kam mir die Idee den Frühling mit einem freundlichen "hello" zu begrüßen! So kommt er bestimmt gerne rein. Oh, was freue ich mich! Wenn du magst, zeige ich dir, wie ich es gemacht habe!

Viele liebe Grüße
Goldi

Dienstag, 12. März 2019

12 plus 2

Der Geschirrspüler ist ausgeräumt, alle Müslischüsseln leer geputzt, die Brotdosen und Trinkflaschen stehen parat, alle Betten sind gemacht, die Kinder haben sich geschniegelt und gestriegelt und unsere Schultaschen sind gepackt. Ich schnappe mir schnell noch das Körbchen zum Frühlingsuchen und los geht`s zur Arbeit. Wenn du Lust hast, mich ein bisschen durch den Tag zu begleiten, hier kommt mein Beitrag für 12 von 12 im März!

Gruß Goldi


Dienstag, 26. Februar 2019

Zum Fau-Lenzen schön!

Gut, der Frühling war angekündigt für das vergangene Wochenende, aber etwas überrumpelt war ich schon. Um nicht missverstanden zu werden, lieber Lenz, ich freue mich sehr, dass du da bist! Obgleich ich schnell dazu neige, in Aktionismus zu verfallen: Beete harken, Gartenmöbel schrubben, leichtere Jacken hervorkramen und die Füße sandalenfein machen. Zum Glück habe ich aber einfach erstmal mein Gesicht in die liebe Sonne gehalten und nur genossen! 


Dienstag, 12. Februar 2019

Ganz schön alltäglich!

Ein ganz alltäglicher Dienstag: Aufstehen, frühstücken, Schule für uns fünf, alle trudeln ein, trudeln wieder aus, zwei spielen, eine tanzt, einer fährt Rad, eine bearbeitet das Fotobuch. Ich muss ja mal sagen, früher wurde hier viel viel mehr gebastelt. Das fehlt mir auch schon sehr. Alleine was prickeln, das mag ich aber auch nicht. Bin auch gerade zugegebenermaßen ganz froh, dass im Haus nicht so viel rumbaumelt. Hmmm, ich warte mal ab, vielleicht küsst mich bald die Frühlingsbastelmuse. Derweil nähe ich mir zwei Kissenhüllen. Ah, die könnte ich ja noch bemalen, oder bedrucken, oder besticken. Siehste, ein zarter Hauch eines DIY-Küsschens. Am Abend essen dann wieder alle zusammen, und wir reden gaaaanz lange über Freundschaft. Hach, ganz schön alltäglich! 

Ich freue mich, dass du gucken kommst!

GOLDI

So hört sich unser Morgen an.


Dienstag, 29. Januar 2019

Räuberfest



Mit drei Kindern im Alter zwischen jetzt sieben und elf Jahren habe ich bis zum heutigen Tage 26 Kindergeburtstage organisiert und gefeiert! Boah!  Das sind eine ganze Menge! Was haben wir schon für muntere Kinderpartys geschmissen: Raupe Nimmersatt, Sternchenparty, Ritterfest, Feier im Weltall, Micky Mouse Party, Monstersause, Sportfest, Beach Party, Kaktusgeburtstag ...  Daran war damals, als ich mir mit dem Organisieren von Kindergeburtstagen bei uns im Dorf das Taschengeld etwas aufgebessert habe, noch nicht zu denken. Mit einer Kiste randvoll gefüllt mit verzierten Namensschildern, Schminkstiften und jeder Menge Spielideen ermöglichte ich seinerzeit den Müttern einen halbwegs ruhigen Kaffee- und Kuchennachmittag mit den Freundinnen und den Kindern eine lustige Sause! 
Jetzt sind es meine eigenen Kinder, und ich bin noch immer mittendrin! Den Spaß will ich mir doch schließlich nicht entgehen lassen. Wer weiß, wie lange sie sich das noch so wünschen? Deshalb zaubere ich die Ideen für die Feste aus dem Hut, solange es noch geht.