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Freitag, 14. Dezember 2018

Weihnachtsmäuschen

Unser Weihnachten: Rot soll es sein in diesem Jahr, klassisch, herzlich rot! Gemütlich und ruhig außerdem, turbulent und hektisch zugleich. So wie eigentlich immer hier. Nur mit einer gehörigen Portion Weihnachtsglitzer und Zimt oben drauf. Vielleicht magst du ein bisschen Weihnachtsmäuschen spielen und dazu noch eine DIY-Idee bekommen?
Dann bist du herzlich willkommen!

Goldi


In der Woche vor dem ersten Advent bekommt unser Haus immer sein weihnachtliches Gewand. Die Winterkisten kommen aus dem Keller und der Kunstschnee verteilt sich auf all unseren Etagen. 


Das Dalapferd haben wir schon vor zwei Jahren gemalt und wird noch immer gerne weiter verziert. So macht man das doch mit Dalapferden in der dunklen, kalten Jahreszeit, oder? 


Das Mustermalen ist äußerst meditativ. Wer kann schließlich im Dezember keine Entspannung vertragen? Vielleicht probierst du es auch mal aus.



Seit nunmehr zehn Jahren bekomme ich am 24. Dezember eine neue Weihnachtskugel. Auf die freue ich mich immer ganz besonders. Fast in jedem Fenster hängt solch ein für mich kostbares Schätzchen und wartet auf die neue Kugel.
Unser Haus ist dezent geschmückt, würde ich meinen. Darauf antwortet mein geliebter Mann: "Wenn es nicht dezent wäre, hättest du die Wände mit Lametta tapeziert!" Du siehst, wir sind voll in Weihnachtsstimmung.




Eine andere Kiste wird auch schon immer sehnsüchtig erwartet: Jene mit den Weihnachtsbüchern. Nicht nur wegen der Lektüre, auch, weil in ihr dieser singende Elch steckt. Er stand eines Tages vor unserer Tür und hat sich direkt in das Herz der Kinder gesungen. Die Buchsammlung wird immer um ein neues Exemplar erweitert. In diesem Jahr ausnahmsweise sogar mal um zwei. Längst ziehen nämlich nicht mehr alle Bücher ins Wohnzimmer ein.(Daran sehe ich immer, wie groß unsere drei werden!!!)Wer will hier schließlich noch etwas von Leo Lausemaus wissen?;-) Deshalb gab es jetzt "Alles ganz wunderbar weihnachtlich" und außerdem ein spannendes Winterbuch für ganz viele kuschelige Vorlesemomente. Arm in Arm und Fuß an Fuß zu fünft plus Kater auf dem Sofa. Am Wochenende gerne gleich nach dem Frühstück.



Wenn dann alles an seinem Ort hängt und brimselt, kommt Oma am Samstag vor dem 1. Advent zum Plätzchenbacken. 




Eine köstliche Tradition, die mit einem Kind begann, ...



die wir nun schon seit zehn Jahren pflegen und hoffentlich auch noch viele weitere Jahre fortsetzen können.



Unter den Keksduft mischt sich irgendwann das Aroma von gebrannten Mandeln. Selbst die Kinder wissen gut, wie es geht und verpassen den magischen Umrührmoment nicht. Die Mandeln verschenken wir gerne an liebe Freunde, Nachbarn und Trainerinnen.


Ein wahrhaftiges Glück, so viele liebe Menschen um sich zu wissen.


Für das Schreiben der Weihnachtspost nehme ich mir immer vor, es mir ganz ganz besonders gemütlich zu machen: Mit einem köstlichen Heißgetränk, mit knusprigen Plätzchen und dudeliger Winterplaylist. Das schiebe ich gerade aus lauter Vorfreude und weil es einfach noch nicht passte, noch vor mir her. Aber der Moment kommt, ganz bestimmt! Dann kommt der mit dem Geschenkeverpacken gleich hinterher!



Unsere Tochter steht übrigens in stetem Kontakt mit dem Weihnachtsmann höchstpersönlich!




Ja, die Vorfreude sorgt allerorts für Aufregung. Da fällt das ein oder andere Kind schon mal aus dem Rahmen. Unser Weihnachtsfotogeknipse hat offensichtlich Spaß gemacht!




Selbst wenn der Mistelzweig hier mal schief hängt, wir behalten die Ruhe, küssen uns und freuen uns auf Weihnachten! 








































Dienstag, 20. November 2018

Adventskalenderaffäre


In allen 24 Sternen soll Schoki drin stecken, und kleine Geschenke und schöne Familienüberraschungen...


Stern an Stern, unser diesjähriger 3 in 1 Adventskalender! 



So oder so ähnlich wird er hier am 1. Dezember hängen. Nicht an der Birke, sondern traditionell an unserem Treppengeländer.


Noch wartet er aber geduldig in einem guten Versteck. Um ihn und um alles was mit der Vorweihnachtszeit zu tun hat, habe ich in den vergangenen Wochen ein kleines Geheimnis gemacht, man könnte fast sagen, es war eine Adventskalenderaffäre. Ich wollte die Weihnachtskiste so lang es geht hier geschlossen halten, weil...


... ich rückblickend sagen würde, im vergangenen Jahr einen ganz schön großen Weihnachtswirbel veranstaltet zu haben. 


Ab dem ersten Dezember gab es neben den klassischen Päckchen mit Schoki und kleinen Aufmerksamkeiten, außerdem noch jeden (!) Tag ein Türchen in einem Adventshaus zu öffnen, hinter dem sich jeweils eine Familienüberraschung befand, und wir haben jeden Tag ein Kapitel aus unserer Weihnachtslektüre mit 24 Kapiteln gelesen.



Das alles neben all den Weihnachtsfeiern, Basaren und offenen Ballettstunden, die ja auch in dieser oh du fröhlichen Zeit anfallen.  Es kam uns mitunter wie ein Programm vor, das insbesondere wir Eltern abzuarbeiten hatten: Zum Frühstück die erste Schokolade oder ein Geschenk, nach der Schule mit frisch gebackenem Kuchen zum Basar, abends dann noch die versprochene Igelballmassage, die sich hinter dem Türchen versteckte und schließlich noch ein Kapitel lesen, obwohl die Müdigkeit vielleicht doch schon zu groß war. Uff! Das war alles schön, aber eben auch ganz schön weihnachtswirbelig.



Das soll in diesem Jahr anders werden. Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit ist bei mir sehr groß. Bei den Kindern vermutlich noch um ein Vielfaches größer. Ich mag es, diese Zeit, hübsch und gemütlich zu gestalten. Wobei die Betonung eben auf gemütlich liegen sollte, und ich mich in diesem Jahr deshalb auf nur einen Kalender beschränken werde.





Die Sterne habe ich wie Tüten gestaltet, sodass sich darin nun kleine und ganz kleine Geschenke verstecken lassen. Es wird 8 süße Kleinigkeiten und 8 vernünftige und auch durchaus nützliche Geschenke für jedes Kind geben. 


Und jene 8 Überraschungen, auf die sich die drei fast immer am meisten freuen: Verstecken im Dunkeln, Plätzchen backen, gebrannte Mandeln machen, Kinobesuch... Ach ja, und natürlich wird es auch eine neue gemeinsame Weihnachtslektüre geben, nur nicht in 24 Kapiteln, sodass wir auch einfach mal schlafen gehen können, wenn ein schöner Vorfreudetag zu Ende gehen möchte.  




Ich freue mich, ihn dann ganz bald aufzuhängen und entspannt in die Adventszeit zu starten. Mit so viel Vorfreude wie eben möglich und nötig!

Liebste Grüße
Goldi



Heute ist Creadienstag!

Dienstag, 13. November 2018

Trippel trappel




Ich kann ja nur hoffen, dass meine liebste Freundin das Getrappel dieses Dalapferdes nicht hört, geschweige denn, dass sie es sieht. Es soll schließlich eine Überraschung für sie werden. Für alle anderen gibt es nun eine kleine, feine Adventskalenderidee, die Tag für Tag etwas Entspannung und Ruhe in die Vorweihnachtszeit bringt! 

Weihnachten vor zwei Jahren waren diese Huftiere bereits Teil unserer Weihnachtsdeko. Seitdem gehören sie für mich zu diesem Fest dazu. Ursprünglich stammen sie aus Schweden und werden aus Holz geschnitzt. An langen dunklen Winterabenden werden sie dort in alter Tradition seit vielen vielen Jahren angefertigt und bunt bemalt. Ein schöner Zeitvertreib zu dieser Jahreszeit. Hiermit ist übrigens nun auch offiziell die Vorfreudezeit eröffnet, wenn auch vorerst nur zum Zeigen, raus darf die Deko nämlich erst pünktlich zum ersten Dezember. Und bei dir?

Viele Grüße 
Goldi

Dieser Flohmarktfund inspirierte mich!




So eine hübsche Schablone.



Aus Polsterpappe war schnell ein zweites Dalapferd geschaffen.



Jetzt konnte ich mustermäßig kreativ werden.



Ich konnte fast kein Ende finden - habe kurz überlegt, die Rückseite ebenfalls zu gestalten;-)



Mit dem weißen Marker konnte ich auf der roten Farbe feine Muster kreieren. 



Hüa!


Die zwei geben ein hübsches Paar zusammen ab. Mir bleibt ja das rote Pferd. Best friends forever Dalapferde, hihihi!


Ich habe eine Teepackung mit 24 verschiedenen Teesorten gekauft... 



... und jeden einzelnen Beutel aufgefädelt und von hinten mit Maskingtape an die Pappe geklebt. 



Und jetzt habe ich Lust auf Tee, Gute Nacht Tee! 

Heute ist Creadienstag!

Dienstag, 21. November 2017

Klopf, klopf! (Werbung)

Weihnachten steht vor der Tür! In zehn Tagen ist der erste Dezember. Der Tag, an dem hier der "JetztistWeihnachtenKnopf" gedrückt wird. Dann wird der Wichtelkalender mit kleinen Geschenken am Geländer, die Kugeln in den Fenstern und ein neues Winterweihnachtsbild an der Wand  hängen. Für die Tür wird es einen Kranz geben und auf dem Tisch werden 4 Kerzen stehen, die uns auch in diesem Jahr wieder zeigen, wie schnell Weihnachten ist. Gibt es eigentlich Vorfreude auf die Vorfreude? Wenn ja, dann habe ich sie!
Was hat es nun mit dem Haus auf sich? Das ist ebenfalls ein Adventskalender. Du fragst dich: "Wie sollen denn da die Geschenke rein? Auch noch 24 an der Zahl!?" Ja, das geht. Und zwar in Form von kleinen Briefen. Ich würde sagen, auf diese Art Kalender freuen sich unsere Drei tatsächlich am meisten. In diesem Jahr kommt er als Haus daher, mit einer Tür und 23 Fenstern. Tag täglich verbergen sich dahinter Zettel mit kleinen Überraschungen: Schokofondue machen, Besuch des Weihnachtsmarktes, Lesen bei Kerzenschein, Verstecken spielen im dunklen Haus, Popcorn auf dem Feuerkorb machen, Sofakino, Plätzchen backen... Es muss auch nicht immer eine ganz große Sache sein, das entscheidet sich oft morgens spontan, denn die Zettel werde ich jeden Tag aktuell hinter der entsprechenden Tür verstecken, damit es einfach zum Tag passt. Warum auch ich mich so auf diesen Kalender freue? Weil einfach die Zeit, die wir miteinander verbringen, das wertvollste Geschenk ist! Und diese 24 Geschenke haben wir sicher. 

Liebste Grüße
Goldi


Für das Adventshaus habe ich einen Bogen schwarzen Tonkarton und einen Bogen weißer Pappe mit Innenkern in der Stärke 5mm, beide in der Größe 70*100 cm, in einem Geschäft für Architekturbedarf gekauft. Im Kopf hatte ich schon eine Idee, wie das Haus aussehen sollte. Für meine Verhältnisse habe ich mal ganz genau gearbeitet;-), indem ich mir zunächst eine Skizze angefertigt habe. Ui! Ich habe ganz genau die Größe der Fenster und die richtigen Abstände ausgerechnet. 


Die Skizze habe ich mit Bleistift und Lineal auf den schwarzen Tonkarton übertragen. Für die Fenster habe ich mir eine Schablone erstellt. So konnte ich sichergehen, dass sie alle gleich groß werden. Mit einem Posca-Marker habe ich dann sauber die Striche  nachgezogen. 


Jetzt konnte ich das Haus ausschneiden. Mit einem Cuttermesser lassen sich die Fenster besonders sauber ausschneiden. Aber Achtung: Nur an drei Seiten!



Um das Haus zu stabilisieren habe ich es nun auf den weißen Karton geklebt. Damit es wirklich stehen kann, habe ich auf der Rückseite zwei Aufsteller angebracht. Die bekommt man ebenfalls in einem Laden für  Architekturbedarf.


Mit diesem Marker gelingt das Verzieren ganz ganz leicht. Es hat großen Spaß gemacht, das Haus zu verschnörkeln und die Zahlen zu schreiben. Ich arbeite schon lange mit diesen Stiften, sie überzeugen mit ihrer Deckkraft, der einfachen und sauberen Handhabung. Da habe ich mich sehr gefreut, dass Posca mir ein paar neue Farben zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt hat. Danke, für das mir entgegengebrachte Vertrauen!  


Einmal schnell zur Probe aufstellen und ein bisschen dekorieren, bevor die Kinder es sehen. 



Hier gibt es bestimmt noch mehr Ideen für Adventskalender!





Dienstag, 14. November 2017

Wichtelige Vorweihnachtszeit

Dass es schon wieder soweit sein soll, kann ich noch gar nicht fassen! Aber, nun stehen die putzigen Wichtel hier und wollen ganz bald die Vorweihnachtszeit einläuten. Mit reichlich Eucalyptus und Lichterkettenblingbling werden die 24 Pappkameraden hier an unserem alten Treppengeländer hängen und die Vorfreude in Gang bringen. Zwischen ein paar Süßigkeiten und kleinen Geschenken werden sie sich tümmeln und den Kindern die Weihnachtswartezeit versüßen. Unsereins kann es ja nicht lang genug dauern bis zum 24. Dezember! So viel ist oft noch zu tun, angefangen damit, einen Adventskalender zu basteln. Wenn du noch auf der Suche nach einer Idee bist, die Wichtel findest du am Ende: ausdrucken, ausschneiden, vielleicht noch mit einem eigenen Muster gestalten, mit Kleber bestreichen, einrollen und ein Band daran befestigen, aufhängen und gemütlich abhängen.  Das geht nämlich so schnell, da bleibt noch viel Zeit zum gelassenen Warten! 


Goldi


Weihnachtswichtelprototypen. Zunächst wollte ich jeden einzelnen basteln. Doch dann kam mir eine andere Idee. 


Ich habe mich an das iPad gewagt und dort verschiedenste Mützenmuster kreiert.


Ausschneiden, mit Kleber an einer Seite bestreichen,...


...einrollen, andrücken und...


... vor dem Kater in Sicherheit bringen!


Für die Nasen habe ich etwas Wolle verfilzt und angeklebt. Du kannst die Nase aber auch malen.


Damit ich die Wichtel an das Geländer hängen kann, habe ich mit Washitape ein Band angebracht.


Die Lichterkette wird den nötigen Glanz verleihen.


Sicher ließen sich kleinste Geschenke auch unter den Wichteln verbergen.


Hier heißt es jetzt erstmal: Abhängen bis zum Abend des 30. November!



Einige der Wichtel werde ich auch in Briefformat zuschneiden und als Weihnachtspost auf den Weg bringen.

Jetzt geht es aber erst mal zum Creadienstag